Eingewöhnungszeit

Der Eintritt in die Krabbelgruppe stellt für Ihr Kind einen neuen Lebensabschnitt dar. Die neuen Eindrücke können verunsichern, müde machen und Gefühle wie Spaß und Freude, aber auch Wut und Ärger hervorrufen. Sie wecken aber auch die Neugierde und das Interesse Ihres Kindes. Schnell wird es durch die neuen Eindrücke und Erfahrungen viele Fortschritte in der Entwicklung machen.

Es ist uns wichtig, die Eingewöhnungszeit so positiv wie möglich zu gestalten, um den Einstieg zu erleichtern:

  • Ihr Kind fühlt sich vielleicht zu Beginn mit einem Übergangsobjekt (Kuscheltier, Schmusedecke,...) wohler. Geben sie Ihrem Kind, wenn es danach verlangt ein Stück "Zuhause" mit. Vor der Gruppentür hat jedes Kind die Möglichkeit seine persönlichen Gegenstände in einer Eigentumslade zu verstauen.

  • In den ersten Tagen sollte Ihr Kind mit Ihnen die neue Umgebung erkunden können. Ihre Anwesenheit ist wichtig, um ein Gefühl von Sicherheit zu schaffen. Allmählich können sie sich dann zurückziehen.

  • Die Anwesenheitsdauer des Kindes wird nach Rücksprache mit Ihnen individuell gesteigert. 

  • Um das Vertrauen Ihres Kindes nicht zu erschüttern, ist es wichtig, dass sie Ihrem Kind sagen, wenn Sie fortgehen.

  • Das Wohlfühlen des Kindes in der Gruppe ist unser oberstes Ziel. Erst wenn Sie das Gefühl haben, dass sich Ihr Kind wohl und geborgen fühlt, ist es Ihnen möglich, Ihr Kind innerlich loszulassen. Dies wiederum ist Grundvoraussetzung dafür, dass Ihr Kind gerne in die Krabbelstube geht.

Jeder Mensch, ja jedes Kind ist anders. Einem Kind fällt es leichter, dem anderen Kind fällt es schwerer, sich von seinen Eltern zu trennen. Deshalb braucht jedes Kind für die Eingewöhnung unterschiedlich lange.